Das Bundesamt
für Strahlenschutz veröffentlicht auf seiner Webseite www.bfs.de eine aktuelle
Liste von SAR-Werten für mobile Endgeräte. Die spezifische
Absorptionsrate (SAR) beschreibt die Energie, die im Hochfrequenzfeld pro Kilogramm
Körpergewicht in einer bestimmten Zeit vom Körper aufgenommen und vor allem in Wärme
umgewandelt wird; ihre Maßeinheit ist Watt pro Kilogramm (W/kg). Der Grenzwert
liegt bei 2 W/kg.
Inzwischen gibt es bereits Mobilteile mit wesentlich geringeren SAR-Werten.
Spitzenreiter ist zur Zeit Motorola 55 MPX 200 mit 0,12 W/kg.
Ist mobil telefonieren damit
gesundheitlich unbedenklich ? - Mitnichten sagen die Kritiker !April 2003:
Wissenschaftler des Neurologischen Instituts der Universität Lund/Schweden warnen in
zuvor nie gekannter Deutlichkeit vor erheblichen Gesundheitsrisiken durch heutige
Mobiltelefone. Bereits bei SAR-Werten von 0,002 W/kg öffnet die Strahlung der Handys die
Blut-Hirn-Membranen und lässt zellschädigende Albumin-Eiweiße ins Hirn eindringen.
Juni 2004: Die
REFLEX-Studie der EU, an der zwölf Forschergruppen und fünf
universitäre Forschungseinrichtungen, darunter die Berliner Charité beteiligt waren,
schlussfolgerd aufgrund der in vitro Untersuchungen: "Bei Mobilfunk-
bestrahlung unterhalb der geltenden Grenzwerte kommt es bei bestimmten Zelltypen und in
Abhängigkeit vom genetischen Hintergrund zu Einfach- und Doppelstrangbrüchen der DNA,
das heißt zu Schäden und Veränderungen der Erbsubstanz."
Dennoch gibt's hier eine Übersicht
der strahlungsärmeren Handys (Quelle: BfS)
| Hersteller |
Typ |
SAR-Wert |
| Motorola |
55 MPX 200 |
0,12 |
| Nokia |
131 9210 Communicator |
0,34 |
| Panasonic |
198 X70 |
0,46 |
| Philips |
225 Philips 530 |
0,25 |
| Samsung |
269 SGH-P730 |
0,31 |
| Siemens |
329 U 15 UMTS-Gerät |
0,35 |
| Sony-Ericsson |
372 T 68 i/ie |
0,38 |
| T-Mobile |
422 MDA III |
0,20 |
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