Baubiologie, Umweltanalytik, Lärmmessungen in Nordbayern

Baubiologie / Lärmmessung

info@umweltmesstechnik-bayreuth.de
Telefon 49-(0)921-7412744
Bayreuth, 07.12.2025


Sachgerechte Materialprobennahme bei Verdacht auf Asbest

Staubentwicklung bei Asbestverdacht dringend vermeiden

Asbestfasern unter dem Mikroskop Die Materialprobennahme bei Asbestverdacht ist eine kritische und streng geregelte Tätigkeit. Selbst kleinste Fehler können dazu führen, dass gefährliche Fasern freigesetzt werden. Nur sachkundige Personen dürfen Materialproben zur Asbestanalyse entnehmen. Gesetzliche Grundlage ist die TRGS 519 = Technische Regeln für Gefahrstoffe in Verbindung mit der Gefahrstoffverordnung. Wichtig ist, jede Staubentwicklung bei der Materialentnahme zu vermeiden, deshalb muss die Probe feucht entnommen werden. In den meisten Fällen genügen kleine Mengen von wenigen Gramm. Auf jeden Fall sollte bohren, fräsen oder schleifen im Verdachtsfalle vermieden werden.

*** Podcast zu Asbestfasern anhören ***

Einzelne Arbeitschritte bei der Entnahme von verdächtigem Material

Vor Beginn der Arbeiten ist es wichtig, den Bereich abzusperren und die Lüftung auszuschalten, damit eine Verteilung der Fasern in andere Räume vermieden wird. Die probennehmende Person muss auf persönliche Schutzausrichtung achten (Schutzanzug, FFP3-Maske). Nach der Entnahme ist das Material luftdicht für den Laborversand zu verpacken. Im Probennahmeprotokoll sind folgende Daten zu vermerken: das Datum der Entnahme, der Probennahmeort und die Beschreibung der Materialart, gegebenenfalls eine Fotodokumentation. Die Untersuchung des Materials muss von einem akkreditierten Labor erfolgen, z.B. nach DIN EN ISO 17025.

Mehr Informationen im persönlichen Gespräch

Rufen Sie an unter Telefon 0921-7412744 oder schreiben Sie eine Email an info@umweltmesstechnik-bayreuth.de. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden ein Angebot. Bitte vergessen Sie nicht, Name und Adresse anzugeben.