Baubiologie und Umweltanalytik in Nordbayern

Baubiologie und Umweltanalytik

Gesund bauen und wohnen
Bayreuth, 21.08.2017


Mobilfunkstrahlung richtig messen, bewerten und abschirmen

Was versteht man unter Hochfrequenzbelastung durch Funkwellen?

Unter Hochfrequenzbelastung ist die Immission durch Funkwellen aller Art zu verstehen. Dazu zählen analoge und digitale Radio- und Fernsehsender, Radaranlagen und Mobilfunksendeanlagen. Ab Mitte der 1990iger Jahre wurde der Mobilfunk in Deutschland mit der GSM-Funktechnik großflächig eingeführt. Anfang 2002 kam UMTS und ab 2013 die LTE-Sendetechnik hinzu. Der Behördenfunk wird seit 2014 schrittweise von analoger auf digitale Sendetechnik umgestellt. Die Funkbelastung im eigenen Haus kann durch die Verwendung von Schnurlostelefone,, WLAN-Routern und Babyphonen beträchtlich hoch sein. Der Mensch hat kein Sinnesorgan für Funkwellen. Deshalb ist für die Messung der Immissionen eine technische Ausrüstung unabdingbar.

Der Spektrumanalysator liefert exakte Messergebnisse

Neben dem Spektrumanalyser (Foto rechts) sind kalibrierte Antennen und ein Kabel mit Messprotokoll für ein exaktes Messergebnis der Hochfrequenzbelastung unerlässlich. Zur Ergänzung und Groborientierung kann ein Breitbandmessgerät verwendet werden. Genaue Messungen von gepulster Strahlung sind damit jedoch nur eingeschränkt möglich. Mit dem Spektrumanalysator FSH3 und dem Antennenzubehör lassen sich Sender im Frequenzbereich zwischen 100 KHz und 3 Gigahertz selektiv bestimmen. Darunter fallen folgende Anwendungen:

Für die Sendeleistung von Mobilfunkbasisstationen nach GSM-Standard kann der Minimal- und Maximalwert errechnet werden. Zudem lässt sich bestimmen, welche Betreiber auf der Station senden. Der Kunde erhält ein detailliertes Messprotokoll. Dieses kann bei späteren Veränderungen zum Vergleich herangezogen werden.

Mobilfunkbelastung durch Abschirmung reduzieren

Abschirmmaßnahmen sind sorgfältig auszuführen. Hochfrequente Strahlung kann durch feine Schlitze in das Zimmer eindringen. Überlappende Anbringung ist erforderlich. Eine Abschirmung ohne vorhergehende Messung ist nicht zu empfehlen, da entweder zuviel oder zu wenig abgeschirmt wird. Jeder Quadratmeter Abschirmung kostet Geld. Die Qualität des Abschirmmaterials sollte so hoch sein, dass eine Dämpfung von mindestens 30 dB bei breitem Spektrum erreicht wird.

Funkwellen im eigenen Haus vermeiden

WLAN nachts abschaltenIn vielen Fällen ist der Elektrosmog hausgemacht. Schnurlostelefone nach DECT-Standard und WLAN-Router sorgen oft für eine höhere Feldbelastung im Innenraum als durch Basisstationen von außen verursacht. Kabelgebundene Lösungen sind deshalb immer die erste Wahl. Ansonsten sollten WLAN-Router nachts abgeschaltet werden. Schnurlostelefone sind in der ECO-Mode-Variante erhältlich, d.h. sie schalten ab, wenn nicht telefoniert wird und reduzieren die Feldbelastung während des Telefonats.

Häufig gestellte Fragen zur Mobilfunkbelastung

 

Der Amplitudenausschlag gibt Auskunft über die Feldstärke
Blick auf das Display des FSH3

Umweltmesstechnik-Bayreuth misst die Hochfrequenzbelastung mit dem Spektrumanalysator FSH3 von Rohde & Schwarz und Antennenzubehör von 100 KHz bis 3 Gigahertz.

Unsere Leistungen

Kontakt:

Joachim Weise
Tel. 0921-7412744
info(at)umweltmesstechnik-bayreuth.de

wir messen mit der logarithmisch-periodischen Antenne
messen mit der Schwenkmethode

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